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La Pavoni Spa wurde 1905 von Desiderio Pavoni in Mailand gegründet. In einer kleinen Werkstatt in Via Parini entwickelte er am 01. September 1902 ein Patent das er am 19. September 1903 von Luigi Bezzera erwarb (Reg. N. 5982 - File 1297), indem er die erste Espressomaschine für die Gastronomie mit dem Namen "Ideale" erbaute.
Das Gerät ist senkrecht gebaut mit einem Boiler, der ständig unter Druck gehalten wird. Dieser Druck wird durch eine Gaskochplatte unter dem Boiler oder durch Stromzufuhr konstant gehalten. Seitlich sind 1 bis 4 Brühgruppen angebracht, die mit Sieben für den gemahlenen Kaffee ausgestattet sind.
Indem erst das Wasser- und dann das Dampfventil geöffnet wird, läuft das Wasser bei einem Druck von 1,5 bar durch den gemahlenen Kaffee im Sieb und brüht somit innerhalb einer Minute einen Espresso. Die Maschine ist außerdem mit Wasser- und Dampfdrehknopf für die Zubereitung von warmen Getränken ausgestattet.
Bevor dieses Gerät vermarktet wurde, verbreitete sich in Europa und später auf der ganzen Welt, die Tradition einen typisch italienischen Espresso in der Bar zu trinken. Trotz des "verbrannten" Geschmacks, der während der Zubereitung entstand, blieb dieses System und die Mechanik der Geräte bis zur Nachkriegszeit unverändert.
Ab 1948 wird eine neue Technik angewendet. Hierbei wird unter Druck dem Boiler Wasser entnommen. Dank eines Federkolbens wird das Wasser bei einem Druck von 10 bar durch das Kaffeemehl gepreßt, dadurch schmeckt der Kaffee nicht mehr verbrannt.
1948 produziert La Pavoni ihre erste Maschine mit einem Boiler in waagrechter Position. An diesem Projekt arbeiten Giò Ponti, Antonio Fornaroli und Alberto Rosselli. Sie entwickeln das MODELL 47 mit dem Namen "LA CORNUTA" ("Die Gehörnte"), wegen der Brühgruppen, die sich vom zylindrisch geformten Behälter abheben.
1956 entsteht die Serie "Concorso" - ein Projekt von Bruno Munari und Enzo Mari. Sie ist mit einem besonders auffallenden Gehäuse ausgestattet. Die geometrischen Elemente, die sich aus diversen Chromeinsätzen einheitlich zusammensetzen, erlauben die Konstruktion von Geräten mit mehreren Brühgruppen.
1961 kommt die sogenannte "Brühmaschine" auf den Markt. Das Wasser, das nicht mehr aus dem Boiler entnommen wird, fließt mit einem Pumpendruck von circa 9 bar über das Enthärtungssystem durch die Wärmeaustauschrohre im Boiler - in dem die Temperatur konstant ist - und läuft letztendlich durch das gepreßte Kaffeemehl. Man erhält 1 bis 2 Tassen geschmackvollen Espresso mit einer satten Crema.
Im Jahre 1961 entsteht durch die Zusammenarbeit von Alberto Rosselli und Angelo Tito Anselmi das MODELL "BRASILIA".
Die für jedes MODELL gleich konstruierten Seitenteile, halten das von MODELL zu MODELL unterschiedlich geformte Frontteil. Unterschiedliche Varianten des MODELLs ergeben sich je nach Anordnung der Brühgruppen.
Im selben Jahr wird - dank der Idee eines Mailänder Handwerkers - die erste elektrische Haushaltsmaschine für die Zubereitung von Espresso und warmen Getränken realisiert. Die Maschine wird Europiccola genannt. 1972 wird das MODELL "LP" produziert. Bei diesem Gerät ist die Technik und die Zuverlässigkeit von größerer Bedeutung als das Design.
1974 wird neben der Europiccola das MODELL Professional produziert, dessen Boiler eine Kapazität von 16 Tassen hat. Dieses Gerät ist mit einem Manometer, für die Kontrolle des Boilerdrucks, ausgestattet. |
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La Pavoni Spa wurde 1905 von Desiderio Pavoni in Mailand gegründet. In einer kleinen Werkstatt in Via Parini entwickelte er am 01. September 1902 ein Patent das er am 19. September 1903 von Luigi Bezzera erwarb (Reg. N. 5982 - File 1297), indem er die erste Espressomaschine für die Gastronomie mit dem Namen "Ideale" erbaute.
Das Gerät ist senkrecht gebaut mit einem Boiler, der ständig unter Druck gehalten wird. Dieser Druck wird durch eine Gaskochplatte unter dem Boiler oder durch Stromzufuhr konstant gehalten. Seitlich sind 1 bis 4 Brühgruppen angebracht, die mit Sieben für den gemahlenen Kaffee ausgestattet sind.
Indem erst das Wasser- und dann das Dampfventil geöffnet wird, läuft das Wasser bei einem Druck von 1,5 bar durch den gemahlenen Kaffee im Sieb und brüht somit innerhalb einer Minute einen Espresso. Die Maschine ist außerdem mit Wasser- und Dampfdrehknopf für die Zubereitung von warmen Getränken ausgestattet.
Bevor dieses Gerät vermarktet wurde, verbreitete sich in Europa und später auf der ganzen Welt, die Tradition einen typisch italienischen Espresso in der Bar zu trinken. Trotz des "verbrannten" Geschmacks, der während der Zubereitung entstand, blieb dieses System und die Mechanik der Geräte bis zur Nachkriegszeit unverändert.
Ab 1948 wird eine neue Technik angewendet. Hierbei wird unter Druck dem Boiler Wasser entnommen. Dank eines Federkolbens wird das Wasser bei einem Druck von 10 bar durch das Kaffeemehl gepreßt, dadurch schmeckt der Kaffee nicht mehr verbrannt.
1948 produziert La Pavoni ihre erste Maschine mit einem Boiler in waagrechter Position. An diesem Projekt arbeiten Giò Ponti, Antonio Fornaroli und Alberto Rosselli. Sie entwickeln das MODELL 47 mit dem Namen "LA CORNUTA" ("Die Gehörnte"), wegen der Brühgruppen, die sich vom zylindrisch geformten Behälter abheben.
1956 entsteht die Serie "Concorso" - ein Projekt von Bruno Munari und Enzo Mari. Sie ist mit einem besonders auffallenden Gehäuse ausgestattet. Die geometrischen Elemente, die sich aus diversen Chromeinsätzen einheitlich zusammensetzen, erlauben die Konstruktion von Geräten mit mehreren Brühgruppen.
1961 kommt die sogenannte "Brühmaschine" auf den Markt. Das Wasser, das nicht mehr aus dem Boiler entnommen wird, fließt mit einem Pumpendruck von circa 9 bar über das Enthärtungssystem durch die Wärmeaustauschrohre im Boiler - in dem die Temperatur konstant ist - und läuft letztendlich durch das gepreßte Kaffeemehl. Man erhält 1 bis 2 Tassen geschmackvollen Espresso mit einer satten Crema.
Im Jahre 1961 entsteht durch die Zusammenarbeit von Alberto Rosselli und Angelo Tito Anselmi das MODELL "BRASILIA".
Die für jedes MODELL gleich konstruierten Seitenteile, halten das von MODELL zu MODELL unterschiedlich geformte Frontteil. Unterschiedliche Varianten des MODELLs ergeben sich je nach Anordnung der Brühgruppen.
Im selben Jahr wird - dank der Idee eines Mailänder Handwerkers - die erste elektrische Haushaltsmaschine für die Zubereitung von Espresso und warmen Getränken realisiert. Die Maschine wird Europiccola genannt. 1972 wird das MODELL "LP" produziert. Bei diesem Gerät ist die Technik und die Zuverlässigkeit von größerer Bedeutung als das Design.
1974 wird neben der Europiccola das MODELL Professional produziert, dessen Boiler eine Kapazität von 16 Tassen hat. Dieses Gerät ist mit einem Manometer, für die Kontrolle des Boilerdrucks, ausgestattet. |
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